Schulsupport

Aktueller Stand:

Derzeit sind die Schulnetze in Jena als Windows-Domänen eingerichtet. Die Verwaltung der Domänen ist in Anlehnung an die Musterlösung Baden/Württemberg organisiert (Infos hierzu). Das heißt: jeder Benutzer hat ein namentliches Login und dadurch Zugriff auf die Netzwerkressourcen incl. seinen Home und Gruppenlaufwerken. Jeder PC wird über die Windowssoftwareverteilung per MSI betankt und sowohl Nutzer als auch Rechner unterliegen den verschiedensten Beschränkungen, die Gruppenrichtlinien auf Windows Servern so ermöglichen. Die Lehrer haben zusätzlich ein Werkzeug zur Hand, mit dem sie Nutzer anlegen, Drucker und Laufwerke verwalten und die Computer- und Internetnutzung manipulieren können.
Vorteil: es ist ein stabiles und verläßliches System
Nachteil: sehr statisch, wenig bis gar keine Möglichkeiten der Nutzer zum spielen / ausprobieren

Zusätzlich sind wir bisher nicht in der Lage, in dieses System moderne Betriebssyteme (Windows 7) einzubinden. Fremde Systeme (Lehrer- / Schülernotebooks) bleiben außen vor und mit 3 Technikern im Medienzentrum die Betreuung von 30 Schulen zu bewerkstellen, in denen bereits eine Regelschule 60 – 120 PC betreibt, ist ein ungeheures Unterfangen.

Eine weitere Komponente ergab sich in den letzten Jahren. Bevor das Medienzentrum den Schulsupport erledigte, gab es an jeder Schule mindestens einen Fachlehrer, der sich intensiv um die Medientechnik bemühte. Nicht in allen Schulen wurde dies beibehalten, was zu häufigen Einsätzen von MZ Mitarbeitern für relativ einfache Arbeiten führt, die aber widerrum trotzdem viel Zeit verbrauchen …

mögliche Zukunft:

Derzeit erstellen wir ein Portal mit Liferay, Alfresco und einer Einbindung der Angebote von edu-sharing. Dieses Portal soll dann zur Lern- und Kommunikationsplattform der Schulen eingesetzt werden. Sobald Schulen mit entsprechend breitbandigen Internetzugängen versehen werden, können wir dann die Schulserver ausschalten, die Geräte nach dem LeanLan Konzept einrichten und Lehrern und Schülern möglichst wenig Einschränkungen bei der Nutzung auferlegen.

Auf dieser Seite wird der Fortgang dokumentiert werden

Anfang März treffen wir uns mit dem Immobilenverwalter der Schulen, um die Möglichkeiten für die Nutzung von Internetstandleitungen zu sondieren.