Schulnetze

kleine Empfehlung / Anregung

Grundsätzliches:

es gibt 2 Netzwerke in Schulen, die physisch getrennt zu halten sind

  1. Verwaltungsnetz (beinhaltet Sekretariat und Schulleitung), ggf. Lehrerzimmer
  2. Schulnetz (beinhaltet Klassenräume, Fachkabinette, Vorbereitungsräume, Aula)

Beide Netzwerke beinhalten jeweils (mindestens) einen Server, jeweils einen DSL-Router und entsprechende aktive Komponenten (Switche), sowie Workstations und Netzwerk-Drucker. In Zukunft ist auch ein Netzwerkanschluss für jeden fest installierten Beamer vorzusehen.

Sekretariat und Schulleitung:

An jedem Arbeitsplatz ist eine Doppelte Netzwerkdose vorzusehen, im Sekretariat eine zusätzliche doppelte Netzwerkdose zum Anschluss von Netzwerkdrucker und Kopierer am Stellplatz dieser Geräte.

Idealer Weise wird zentral im Haus ein 19“ Schrank geplant, in dem dann die beiden DSL-Hausanschlüsse und die Netzwerkanschüsse zu patchen sind. In diesem Schrank sollten die 2 Server (jeweils 4 Höheneinheiten), die USV (3 Höheneinheiten) sowie die aktiven Komponenten untergebracht werden (pro Switch 2 Höheneinheiten). Weitere 3 Höheneinheiten werden für die Ablage der DSL Router benötigt. Gegebenenfalls ist dann von hier in jede weitere Etage zu verzweigen. Dafür sind mindestens 4 Leitungen vorzusehen (2 Netzwerke mit jeweils einem Anschluss als Reserve). In diesen Etagen können dann 19“ Wandschränke nach den benötigten Anschlüssen + Switchen entsprechend geringer dimensioniert geplant werden.

Schulnetz

Jeder Klassenraum ist mit einer doppelten Netzwerk- und Stromdose im Bereich des Lehrertisches und eine weitere doppelte Netzwerk- und Stromdose im hinteren Bereich des Raumes auszustatten. Das wird benötigt, da der Lehrer häufig mit Laptop und Beamer seine Daten benötigt und präsentiert. In Zukunft werden auch interaktive Tafeln verstärkt eingesetzt werden, was zusätzlich einen USB Anschluss (lLehrertisch – Tafel) erfordert. Bei Neuinstallationen ist auch an die Möglichkeit der Vernetzung über Wireless Lan zu beachten. Einmal Strom + Netzwerk für den W-Lan Router ist sinnvoll.

Im hinteren Bereich jedes Klassenraumes steht ein PC zum surfen / recherchieren und ein Netzwerkdrucker.

Das PC- Kabinett sollte immer mindestens 15 + 3 Anschlussdosen bekommen. Eine Klasse hat bis zu 30 Schüler – es teilen sich also 2 Schüler einen Rechner – was bloß eine Grundausstattung sein kann. Sinnvoll ist natürlich pro Schüler ein Arbeitsplatz. Der Lehrerarbeitsplatz und ein Netzwerkdrucker benötigen die zusätzlichen Anschlüsse.

In den wissenschaftlichen Fachkabinetten ist zusätzlich zu dieser allgemeinen Ausstattung ein interaktives Whiteboard / Beamerdeckenhalterung incl. Strom, VGA-Anschlusskabel (zum Lehrertisch) und ein Netzwerkanschluss an der Deckenhalterung vorzusehen.

Für den Umfang der Ausstattung von Schulen mit Computerkabinetten und Beamern sind die Ausstattungsempfehlungen des Thüringer Kultusministeriums heranzuziehen.

 

Schul – Typ Projektor – Whiteboard PC – Kabinett
Grundschule 1  
Regelschule 3 1
Gymnasium 5 1-2
Gesschule 5 1-2
Förderzentrum 3 1

Entsprechend der pädagogischen Ausrichtung der entsprechenden Schule können die tatsächlichen Zahlen ca. 50 % von den Ausstattungsrichtlinien abweichen.
Für berufsbildende Schulen existieren keine Ausstattungsrichtlinien.