Case Study

Microsoft Windows Server 2003

Stadt Jena, Medienzentrum

Mehr Möglichkeiten und weniger Aufwand durch vorkonfiguriertes Schulnetz

Die Lösung erfüllt genau unsere Anforderungen: Sie ist hoch verfügbar und verlässlich und wir müssen uns wenig darum kümmern.“

Peter Jerie Name, Leiter Medienzentrum, Stadt Jena

Die Stadt Jena gründete vor fünf Jahren das Medienzentrum Jena, um ihre 31 Schulen für den Umgang mit neuen Medien zu rüsten. Als eine der ersten Aufgaben nahm der Leiter des Medienzentrums die Schaffung einer einheitlichen IT-Infrastruktur der bis dato heterogenen Umgebung sowie eine einheitliche Nutzung von Internet- und E-Mail-Diensten aller Schulen ins Visier. Eine ebenso kostengünstige wie leicht administrierbare Lösung fand er in einer vorkonfigurieren Netzwerklösung für Schulen basierend auf der Microsoft-Plattform. Die Umstellung der Schulen erfolgt mit Unterstützung des auf die IT-Beratung von Schulen spezialisierten Dienstleisters und Microsoft-Partners Co.Tec GmbH in Phasen. Die erste ist bereits erfolgreich abgeschlossen.

Überblick

Land: Deutschland

Branche: Bildung

Mitarbeiter: 5

Unternehmen

Das Medienzentrum Jena betreut die 31 Schulen der Stadt Jena bei der Ausstattung sowie mit der Installation und Nutzung von Medientechnik. Aufgabe der Mitarbeiter ist es, die Schüler- und Verwaltungsnetzwerke zu installieren und zu warten, medienpädagogische Projekte zu betreuen sowie medienpädagogische und –technische Fortbildungen durchzuführen.

Bildstelle: Medienberatung, Medienverleih

Ausgangssituation

Die Schulen waren bislang nicht vernetzt und hatten kein beziehungsweise kein einheitliches E-Mail-System. Über die Jahre war ein Wildwuchs an unterschiedlichen Systemen entstanden, eine zentrale Administration war nicht möglich.

Lösung

Das MedienZentrum führt mit Unterstützung des Microsoft-Partners Co.Tec GmbH die vorkonfigurierte Netzwerklösung für Schulen “Musterlösung Baden-Württemberg” ein. Sie basiert dem Microsoft Windows Server, Microsoft Exchange Server und Microsoft ISA Server.

Nutzen

Mit der Musterlösung erhalten die Schulen eine eineinheitliche Nutzung von Internet- und E-Mail-Diensten und haben Zugriff auf wichtige Anwendungen wie etwa Lexika sowie eine E-Learning-Plattform. Die einheitlichen Systeme sind miteinander vernetzt und westentlich einfacher zu administrieren, die Softwareverteilung erfolgt auf Knopfdruck.

Das Anlegen der Nutzer erfolgt automatisiert und so erhalten die Nutzer der Schulnetze individuelle Home-, sowie Gruppenlaufwerke.

Wissenschaft und Bildung spielen in Jena seit der Gründung der Friedrich-Schiller-Universität im Jahr 1558 eine große Rolle. Die pädagogische Tradition von Thüringens zweitgrößter Stadt spiegelt sich auch in der Jenaer Schullandschaft wider: Das Angebot reicht vom Jenaplan-Modell über Waldorfschule, Montessori-Pädagogik bis zu Schulen mit fachlichen Schwerpunkten. Rund 11.000 Schüler besuchen dort 31 Schulen – darunter Grund- und Regelschulen, Gymnasien, Berufsbildende Schulen, Förderzentren.

Das ist eine Einrichtung in den Förderschulen:  und einen sonderpädagogischer Dienst.

Um ihre Schulen für den Umgang mit neuen Medien zu rüsten, gründete die Stadt vor fünf Jahren das Medienzentrum Jena. Insgesamt drei Mitarbeiter betreuen die Schulen bei der Ausstattung sowie bei der Installation und Nutzung von Medientechnik.

Zwei weitere Mitarbeiter verwalten die ins Medienzentrum integrierte Bildstelle, um den Schulen Medienbestände zu verleihen, sowie Beratungsleistungen anzubieten.

Bei seinem Amtsantritt fand der Leiter des Medienzentrums Peter Jerie eine heterogene IT-Landschaft vor. Die Herausforderung an ihn und sein Team aus zwei Support-Mitarbeitern bestand darin, die IT-Landschaft der Schulen für eine kosten- und ressourcensparende Administration zu vereinheitlichen und den Schülern ein modernes Computernetzwerk mit E-Mail-, Internet-Diensten und E-Learning-Angeboten zur Verfügung zu stellen.

Wildwuchs an Systemen

Der Leiter des Medienzentrums machte zunächst eine Bestandsaufnahme der über die Jahre wild gewachsenen IT-Infrastruktur an allen Schulen: „Die eingesetzten Systeme reichten von Windows über Linux bis zu Novell – jeweils zahlreiche verschiedene Versionen, je nachdem, wann sie eingeführt wurden – und welche Präferenzen der jeweils Verantwortliche hatte“, erklärt Jerie. Auf diesem Stand waren die Systeme stehen geblieben. Auch die E-Mail-Systeme und Web-Auftritte der Schulen – sofern überhaupt vorhanden – waren sehr individuell, weil in den Schulen meist Informatiklehrer diese Aufgaben nebenbei übernahmen. Und damit hatten sie alle Hände voll zu tun. Wenn etwa eine neue Software installiert werden sollte, mussten sie das wegen der fehlenden Vernetzung an jedem einzelnen Rechner erledigen.

Jerie Ziel war einerseits, den Jenaer Schulen die vorhandenen Computer und Resourcen permanent verfügbar zu machen, den administrativen Aufwand für die Einrichtung und Betreuung Betreuung der Schulnetze möglichst gering zu halten, sowie den Schulen einfache Möglichkeiten für deren

Internet-Auftritt und einheitliche E-Mail-Adressen zu bieten, andererseits den Lehrern und Schülern via Internet oder schuleigenem Intranet nützliche Recherchemöglichkeiten wie den Zugriff auf Online-Lexika,Schulsoftware, Officesysteme sowie eine E-Learning-Plattform zu bieten, mit der sie ihren Unterricht zeitgemäß ergänzen können.

Auf der jährlich in Bonn stattfindenden Veranstaltung von „Schulen ans Netz e.V.“ informierte er sich im selben Jahr über verschiedene Lösungen für den Schulnetzsupport und begeisterte sich für die „Musterlösung des Landes Baden-Württemberg“. Dabei handelt es sich um eine für schulische Netze vorkonfigurierte Netzwerklösung, die mit relativ geringem Aufwand in der Schule installiert werden kann und zudem noch einfach zu betreuen und zu warten ist. „Die Lösung erfüllt genau die Anforderungen, die wir suchten: Ein verfügbares und verlässliches System, das für alle Schularten einsetzbar ist und den administrativen Aufwand minimiert.

„Dazu kommt noch, dass wir, obwohl es eine Entwicklung des Landesmedienzentrums  Baden-Württemberg ist, die Musterlösung kostenlos übernehmen dürfen.“

Umsetzung in mehreren Phasen

Die Musterlösung Baden-Württemberg wird auf verschiedenen Netzwerkbetriebssystemen angeboten. „Wir entschieden uns für die Microsoft-Plattform, weil wir für den internen Schulsupport auf die Mitarbeit mindesten eines Lehrers pro Schule angewiesen sind“, sagt Jerie. „Da die meisten Lehrer durch ihre PCs zu Hause bereits mit der Microsoft-Welt vertraut sind, haben sie auch in der Schule keine Berührungsängste, wenn es etwa darum geht, einen Drucker einzurichten oder einem Schüler ein neues Passwort zuzuweisen, wenn er seins vergessen hat“, so Jerie weiter.

Mit Unterstützung des auf die IT-Beratung von Schulen spezialisierten Dienstleisters und Microsoft-Partners Co.Tec GmbH startete das Medienzentrum vor zwei Jahren mit der Einführung der Musterlösung. Sie basiert auf dem Microsoft Windows 2000 und 2003 Server mit dem Verzeichnisdienst Active Directory, mit dem sich Benutzer und Gruppen zentral anlegen und verwalten lassen, dem Microsoft Exchange Server 2000 und 2003, der als Kommunikationszentrale im Schulnetzwerk fungiert, und dem Microsoft ISA Server 2000 und 2004. Als Bestandteil der Firewall schützt er das Schulnetz vor unberechtigtem Zugriff Dritter und stellt die Dienste des Microsoft Exchange Servers im Internet zur Verfügung. Die Lehrer und Schüler arbeiten auf den PCs in den Klassenräumen und im Computerkabinett mit Microsoft Office 2000 und Microsoft Office XP. „Da Jena die Musterlösung Baden-Württemberg kostenlos nutzen kann, fallen lediglich die Investitionen für die ermäßigten Softwarelizenzen, den der Microsoft-Select-Vertrag für Forschung und Lehre an“, erklärt Stefan Schätti von Co.Tec GmbH.

Die Einführung der Musterlösung Baden-Württemberg erfolgt in mehreren Phasen: „Wir installierten die Musterlösung zunächst in der Jenaplan-Schule Jena als Referenzschule“, so Jerie. Dorthin lud er dann die IT-Verantwortlichen der anderen Schulen ein, und konnte sie mit einer funktionierenden Lösung schnell überzeugen und zugleich schulen. Gerade ist die erste Phase beendet, in der das Gros der Jenaer Schulen – die Gymnasien, Berufs-, Regel- und Reformpädagogischen Schulen – umgestellt wurden. Dazu wurden insgesamt elf Server und 400 Clients an den Schulen nach den Maßgaben der "Musterlösung Baden-Württemberg"  installiert, E-Mail-Adressen vergeben, Benutzeroberflächen eingerichtet und die Lehrer geschult.

„Besonders vorteilhaft war, dass wir die Benutzer über Listen automatisiert anlegen konnten, dazu mussten wir lediglich die Lehrer- und Schülerdaten aus dem entsprechenden Programmes des getrennten Schulverwaltungsnetz exportieren und sparten uns die manuelle Eingabe“, sagt der Leiter des Medienzentrums.

"Gleichzeitig werden automatisch die Homeverzeichnisse mit entsprechenden Freigaben erzeugt, die Nutzer den Gruppenlaufwerken zugeordnet und die eMailadressen angelegt."

In Phase zwei folgen nun die Grund- und Förderschulen mit weiteren zehn Server- und 300 Client-Installationen.

Verwaltungsaufwand reduziert

Jeder Schüler und Lehrer an den bereits umgestellten Schulen hat jetzt seine eigene E-Mail-Adresse und sein eigenes Laufwerk, auf das er von jedem beliebigen Raum in der Schule zugreifen kann. Dazu meldet er sich mit seinem persönlichen Accountan und findet immer die gleiche Arbeitsoberfläche sowie alle seine Daten und zugeordneten Programme an jedem Rechner innerhalb des Schulnetzes vor. Die Musterlösung enthält einen Jugendschutzfilter und verhindert durch entsprechende Gruppenrichtlinien dauerhafte Änderungen der vorgegebenen Einstellungen.

Außerdem kann jeder PC mittels RIS über das Netz in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Über Gruppenlaufwerke kann jeder Nutzer mit anderen Dokumente austauschen oder vernetzt an Projekten arbeiten. „Auf einem zentralen Server werden wir in Zukunft große Datenbestände, wie z.B. elektronischer Nachschlagewerke, DVD, etc. installiert, wie Fachlexika, Text- und Quellensammlungen, deren Anschaffung sich für einzelne Schulen nicht lohnt. Diese elektronische Mediendistribution kann dann Dank der Vernetzung in allen Jenaer Schulen genutzt werden.“, sagt Jerie.

Das Gleiche gilt für die Lehrer. Sie haben allerdings noch weiter gehende Berechtigungen, können etwa festlegen, ob die Schüler im Internet rechergieren oder ihre Dokumente auf dem Farblaser ausdrucken dürfen. Sie können von ihrem PC festlegen, etwa bei Klassenarbeiten den Internet- und E-Mail-Verbindung zu sperren. Außerdem bietet ihnen das Medienzentrum im Internet die offene Lernplattform „Moodle“ an, über die sie ihren Schülern Lerninhalte zur Verfügung stellen können. Das Angebot wird in allen Schulfächern – von Biologie bis Physik – rege genutzt.

Und last but not least profitieren die Mitarbeiter des Mediezentrums von der Musterlösung: Das System ist hoch verfügbar. Und sollte eine PC-Konfiguration verloren gehen, so stellt man diese nach erneutem Anschalten wieder automatisch her. Ebenfalls automatisch verteilt sich neue Software nach einmaliger Installation, sobald die Rechner eingeschaltet werden.

„Wir konnten bei den ersten umgestellten Schulen unseren Verwaltungsaufwand bereits um mehr als die Hälfte reduzieren.“

Peter Jerie Name, Leiter Medienzentrum, Stadt Jena

Technik im Überblick

Microsoft Windows 2000 und 2003 Server

Mit dem Serverbetriebssystem Microsoft Windows 2000 Server und 2003 Server verfügen die Jenaer Schulen über eine stabile, leistungsfähige und einfach zu verwaltende Lösung. Sie stellt den mit dem Server verbundenen Rechnern der Lehrer und Schüler Lerninhalte und Informationen sowei Datei- und Druckdienste zur Verfügung. Über den Verzeichnisdienst Active Directory können die Administratoren die Server, Benutzer und Gruppen zentral verwalten.

Microsoft Exchange Server 2000 und 2003

Der Microsoft Exchange Server 2000 und 2003 fungiert als stabile Kommunikationszentrale im Schulnetz und stellt den Schülern und Lehrern E-Mail und Groupware-Dienste zur Verfügung.

Microsoft ISA Server 2000 und 2004

Der Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2000 und 2004 basiert auf der Plattform des Microsoft Windows 2000 Server und Windows 2003Server. Im Schulnetz von Jena schützt er als Firewall vor dem Zugriff von Unberechtigten und stellt die Dienste des Microsoft Exchange Servers im Internet zur Verfügung.

Software und Services

   Microsoft Windows 2000 Server und 2003 Server

   Microsoft Active Directory

   Windows Exchange Server 2000 und 2003

   Microsoft ISA Server 2000 und 204

   Microsoft Office XP

   Microsoft Office 2000 Professional

Partner

Co.Tec GmbH

Weitere Informationen

Stadt Jena

Bildungsservice – Medienzentrum

Peter Jerie

Philosophenweg 26

07743 Jena

Tel.: 03641-49-2410

Fax: 03641-49-2407

E-Mail: mz@jena.de

www.mz.jena.de

 

Co.Tec GmbH

Stefan Schätti

Raberhofstraße 12

83026 Rosenheim

Tel.: 08031-2635-40

Fax: 08031-2635-29

E-Mail: info@cotec.de

www.cotec.de 

 

Status des Partners benennen: Certified