Hardware

Um ein LeanLan in Schulen einzurichten, ist es notwendig, die eingesetzten Geräte bestmöglich abzusichern. Hier ist nicht nur der Virenwächter gemeint, sondern vor allem ein Schutz vor Einstellungsänderungen, Fehlbedienungen, Sabotage und Diebstahl.
Gerade die vermehrte  Ausstattung von Schulen mit Notebooks erfordert zeitgemäße Konzepte, da diese Geräte für den mobilen Einsatz an verschiedenen Lernorten gedacht sind und damit eine Einbindung in die derzeit bestehenden statischen Schuldomänen nicht zweckmäßig ist.
Stationäre PC sichern wir seit Jahren mit PC-Wächtern von Dr. Kaiser ab. Aus dieser Tradition rühren Kontakte, über die an uns die Idee eines Educationprojektes mit der Firma Intel herangetragen wurde.
Konkret ging es um folgende Fragen: kann man effektiv mobile Technik in Schulen einsetzen, den Lehrern ein einfaches und vor allem nutzbares Managementsystem zur Hand geben – am besten mit einem LeanLan Ansatz – und zusätzlich dem Schulträger (also uns) ermöglichen, diese mobilen Geräte einfach zu warten und zu überwachen ?

Dr. Kaiser schrieb: Wir möchten die LeanLAN-Idee zusammen mit dem PC-Wächter und AdminDidakt in der Praxis testen. Dabei ergibt sich folgendes Problem: Die vPro-Technologie (ein fernwartbarer Chipsatz für PC/Laptop) beruht auf einem zentralen Management. Entsprechend der LeanLAN-Idee soll der technische Aufwand in der Schule reduziert werden.Es könnte spannend sein, diese sich widersprechenden Ansätze zu vereinen und die Lehrer in den Schulen effektiv zu unterstützen.

Jo – könnte es. Wie kann man also die vPro Technologie von Intel (Unterstützt Fernwartung, Verwaltung, Diagnose sowie dank Antitheft auch Ortung, sowie Sperrung) mit dem Ansatz zu LeanLan mit Pc-Wächter / Dr.Kaiser Drive verknüpfen ?

Und so entstand folgende Projektidee:

Projekt MedienZentrum Jena / Dr. Kaiser – Intel

Das Medienzentrum Jena erstellt und betreut die medientechnische Infrastruktur der Schulen in Trägerschaft der Stadt Jena. Hierzu gehört die Ausstattung, Installation, Schulung und Wartung der Medientechnik.

In Jena gibt es eine Schullandschaft bestehend aus Grundschulen, Regelschulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Berufsbildenden Schulen sowie einer wissenschaftlich ausgerichteten Spezialschule. In Trägerschaft der Stadt befinden sich ungewöhnlich viele Schulen mit Reformpädagogischer Ausrichtung. Es existieren die Jenaplanschule (Träger des deutschen Schulpreises), die Maria – Montessori Schule als Zusammenschluss einer Grund- und Regelschule zur Ganztagsschule sowie die Reformschule Lobdeburgschule (herausragende Würdigung beim deutschen Schulpreis). In diesen Schulen werden besondere Schwerpunkte auf altersübergreifende Projektarbeiten gelegt. Zusätzlich ist in den Schulprofilen der Jenaplan Schule und der Lobdeburgschule eine besondere Ausrichtung auf intensive fachübergreifende Medienarbeit definiert.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des MZ Jena ist die Implementierung einer zentralen Lernplattform für die Jenaer Schulen. Seit 2 Jahren bieten wir unseren Moodle-Server zur Nutzung an, durch den das online-Lernen in den Schulalltag Einzug gehalten hat. Das bedeutet, das Schüler und Lehrer zu jeder Zeit und von jedem Ort Lerninhalte bearbeiten / erstellen können. Diese Neuausrichtung der Nutzung von Medien verlangt vom Schulträger, eine bestmögliche Ausstattung zur Medienarbeit anzubieten – eine Aufgabe, die materiell kaum leistbar ist. Das Medienzentrum Jena ist eine Einrichtung des Schulträgers – der Stadt Jena. Wir halten eine Medienbibliothek sowie einen ausleihbaren Bestand an Medientechnik für die Schulen der Stadt in der Bildstelle des Medienzentrum vor. Ideal wäre, die Bildstelle mit einem Klassensatz an Notebooks auszustatten, sowie weitere 2-3 Notebooks für die Supportmitarbeiter des Medienzentrums zu stellen, um diesen Klassensatz an Schulen in den Bedarfszeiten von medientechnisch anspruchsvollen Schulprojekten verleihen – und ihn durch die Mitarbeiter des MZ warten zu können. Dieser Ansatz definiert die Ausstattungsmerkmale der benötigten Notebooks. Innerhalb der Medienprojekte wird besonders auf interaktive Präsentationen incl. Filmerstellung sowie Audioarbeit wert gelegt. Die Notebooks sollten also entsprechend leistungsstark sein. Hier bietet sich Intels Business-Plattform vPro an. Die Plattform bietet umfängliche Systemressourcen und erlaubt zusätzlich dank AMT Funktionen eine effektive Überwachung und Fernwartung, was für Geräte im Verleih unerlässlich ist. Sehr sinnvoll ist zusätzlich die Anti-Theft Technologie, mit der diese Geräte vor Daten- / Gerätediebstahl geschützt werden können und im Zweifelsfall sogar ortbar wären.

In den Schulen existieren derzeit Schulnetzwerke mit einem zentralen Domänencontroller. Bei ausleihbaren Notebooks ist eine Integration dieser Geräte in die bestehenden Domänen nicht sinnvoll. Gleichzeitig wird es erforderlich sein, die Notebooks zu einfach zu verwaltenden Workgroups zu verbinden, sowie die Einstellungen der Netbooks vor Unbedarftheiten zu sichern. Hier wäre eine Kombination von Dr. Kaiser Drive sowie der Einsatz von Admin-Didakt von Dr. Kaiser zu präferieren. Beide Techniken unterstützen den LeanLan Ansatz, der für den Einsatz dieser Notebooks außerhalb von Schuldomänen angewendet werden sollte. Durch Drive werden die Einstellungen der Notebooks geschützt und der Wartungsaufwand begrenzt. Durch Admin-Didakt erhält der Projektleiter eine einfachst zu nutzende pädagogische Oberfläche.

Sinnvoll ist also die zusätzliche Ausstattung dieses Klassensatzes von Notebooks durch einen Wireless Router, der die Vernetzung dieser Arbeitsgruppe übernimmt und die Kommunikation mit dem Schulnetz / Internetzugang übernimmt.

Projektumfang

  • Klassensatz Notebooks – vPro, Windows 7, 13,3",4 GB RAM, > 250 GB FP (für den Verleih in der Bildstelle des MZ Jena)
  • 2 Notebooks für Einrichtungs-, Test- und Wartungsaufgaben (für Mitarbeiter des MZ Jena)
  • 1 Wireless Lan Router zur Anbindung an das Schulnetz
  • Dr. Kaiser Drive & Admindidakt

Im Blog zum Projekt wird der Ablauf geschildert: Blog